Samstag, 25. August 2007

Erster Heimsieg


Drei Neue brachte VfB-Cheftrainer Armin Veh beim Heimspiel gegen den MSV Duisburg im Vergleich zur 1:3-Niederlage in der Vorwoche in Berlin. Ricardo Osorio nahm seinen Platz als Rechtsverteidiger in der Viererkette ein, so dass Roberto Hilbert ins Mittelfeld vorrücken konnte, wo Sami Khedira wegen eines Außenbandanrisses im Sprunggelenk passen musste. Die offensive Rolle hinter den beiden Spitzen im 4-4-2-System nahm Alexander Farnerud anstelle von Antonio da Silva ein und im Angriff feierte Mario Gomez nach ausgestandener Oberschenkelzerrung sein Comeback. Der Nationalstürmer spielte an der Seite von Ciprian Marica, so dass Ewerthon beim Anpfiff nur ein Bankplatz blieb.Ein Ex-Stuttgarter hatte die erste Chance der Partie, denn Christian Tiffert kam nach drei Minuten nicht ganz an eine Flanke von Michael Lamey heran und konnte zum Glück von Raphael Schäfer dessen Gehäuse nicht gefährden. Die Antwort des VfB ließ nicht lange auf sich warten. Denn nur wenig später fand Alexander Farnerud mit einem Pass Ciprian Marica, der schon vorbei am heraus geeilten Duisburger Keeper Tom Starke war, den Ball aber nicht ins Tor brachte, da Iulian Filipescu in höchster Not noch auf der Linie klären konnte. Die nächste klare Chance wurde dem VfB durch eine Fehlentscheidung genommen, denn als Ricardo Osorio mit seinem Zuspiel im Strafraum Mario Gomez fand, wurde fälschlicherweise auf Abseits entschieden, obwohl der VfB-Torjäger nicht in der verbotenen Zone war. Als nach etwas mehr als einer Viertelstunde Roberto Hilbert nach einem Steilpass freie Bahn hatte, ließ Iulian Filipescu den Fuß stehen und bremste den VfB-Nationalspieler auf unfaire Weise aus. Der Duisburger Verteidiger sah dafür zu Recht die gelbe Karte, der fällige Freistoß, getreten von Thomas Hitzlsperger, brachte indes keine Gefahr.Gomez´ erster Torschuss war gleich ein Treffer

Vier Minuten später haute dann Mihai Tararache den durchgebrochenen Ciprian Marica an der Strafraumgrenze um, so dass es Freistoß in halblinker Position gab. Den von der Mauer noch leicht abgefälschten Versuch von Pavel Pardo konnte Tom Starke mit Mühe gerade noch zur Ecke lenken. Während die Gäste nur auf Zerstörung des Spieles aus waren, ab und an versuchten einen Konter zu fahren und nach noch nicht einmal 30 Minuten bereits vier gelbe Karten gesammelt hatten, versuchte der VfB bei sommerlichen Temperaturen weiter das Duisburger Bollwerk zu knacken. Ganz nah dran war Roberto Hilbert nach einem Freistoß von Thomas Hitzlsperger, als der VfB-Mittelfeldspieler freistehend per Kopf nicht das Tor, sondern den in dieser Situation unglücklich im Wege stehenden Teamkollegen Mario Gomez traf, der damit unbeabsichtigt dem MSV zur Hilfe kam. Rudi Bommer, der Trainer der Duisburger war dann nach etwas mehr als einer halben Stunde bereits zum ersten Wechsel gezwungen. Für den angeschlagenen Mannschaftskapitän Ivica Grlic kam der Brasilianer Maicon in die Partie. Nur 120 Sekunden später ging der VfB dann aber in Führung. Ricardo Osorio dribbelte sich von der rechten Seite in den Strafraum und fand mit einem kurzen Pass Mario Gomez, der mit seinem ersten Torschuss überhaupt aus relativ kurzer Entfernung und spitzem Winkel flach zum 1:0 verwandeln konnte. Nach einigen Minuten Leerlauf hatte Ciprian Marica nach einem Steilpass von Fernando Meira die letzte Möglichkeit vor der Pause, allerdings scheiterte der Rumäne aus spitzem Winkel an Tom Starke, so dass es mit einer knappen, aber durchaus verdienten 1:0-Führung des VfB in die Kabinen ging.Duisburg nach der Pause mit VorteilenNach der Pause begannen zunächst jene 22 Akteure, die den ersten Durchgang beendet hatten. Die Gäste starteten engagiert und erarbeiteten sich gleich eine Gelegenheit, weil der VfB den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachte. So bot sich unmittelbar nach Wiederbeginn mehreren MSV-Spielern im Strafraum die Möglichkeit zum Abschluss, aber letztlich konnte der VfB mit vereinten Kräften die Situation entschärfen. Thomas Hitzlsperger hatte indes auf VfB-Seite eine Chance mit einem Freistoß aus relativ großer Distanz, Tom Starke im Tor der Duisburger konnte aber sicher zupacken. Im Gegenzug versuchte es Mihai Tararache mit einem Weitschuss und verfehlte das Ziel nur knapp. Eine knappe Stunde war gespielt, als Armin Veh den ersten Wechsel vollzog und im Mittelfeld Alexander Farnerud durch Silvio Meißner ersetzte. Der VfB stand sich in dieser Phase der Partie zu oft selbst im Weg und machte es den Gästen durch unnötige Fehler leicht, die immer wieder in Richtung VfB-Kasten stürmen konnten. So köpfte Mohamadou Idrissou eine Flanke von Blagoy Georgiev gefährlich auf den Kasten von Raphael Schäfer, der gerade noch den Ball zur Ecke lenken konnte, in deren Folge Björn Schlicke nach einer Kopfballstafette zum Schuss kam und abermals in Schäfer seinen Meister fand. Nur sporadisch tauchte der VfB dagegen vor dem Gehäuse des MSV auf und war dabei wie Mario Gomez beim Versuch eines Kopfballs nach einer Rechtsflanke nicht gerade vom Glück begünstigt. Knapp 70 Minuten waren gespielt, als Torschütze Mario Gomez nach seiner langen Verletzungspause entkräftet das Feld verließ und unter dem Applaus der VfB-Fans durch Ewerthon ersetzt wurde. Und auf Seiten der Duisburger kam wenig später Ailton für Mohamadou Idrissou zum Einsatz.Gelb-rot gegen TararacheDie nächste Möglichkeit hatte die Veh-Elf mit einem Freistoß in halblinker Position, den Pavel Pardo nach 74 Minuten aber über das Tor schoss. Auch Thomas Hitzlsperger versuchte es wenig später zwar erfolglos aus der Distanz, allerdings zeigte der VfB durch diese Szenen immerhin wieder mehr Präsenz als in den Minuten zuvor, in denen der Veh-Elf nur wenig gelungen war. Der VfB-Nationalspieler durfte zwölf Minuten vor dem Ende dann frühzeitig Feierabend machen. Für Hitzlsperger wurde Antonio da Silva eingewechselt, dessen Landsmann Ailton mit einem Schuss aus halblinker Position unmittelbar danach Raphael Schäfer prüfte, der sicher parieren konnte. Gäste-Trainer Rudi Bommer setzte zehn Minuten vor Schluss dann alles auf eine Karte und brachte für Abwehrspieler Iulian Filipescu Angreifer Markus Daun in die Partie. Doch zunächst war es Ewerthon, der nach einem Pass von Ricardo Osorio in halbrechter Strafraumposition zum Abschluss kam, in höchster Not aber noch abgeblockt werden konnte. Die Riesenchance zur Vorentscheidung vergab Ewerthon fünf Minuten vor dem Ende, als er nach einer Flanke von Ricardo Osorio freistehend an Tom Starke scheiterte, der gemeinsam mit seinen Vorderleuten auch noch den Nachschuss von Antonio da Silva entschärfen konnte. Wenig später streckte dann der bereits gelb-verwarnte Mihai Tararache im Zweikampf Antonio da Silva mit einem Ellenbogenschlag nieder, was zur Folge hatte, dass der VfB-Brasilianer eine Platzwunde davontrug und der Rumäne im Trikot der Zebras mit der Ampelkarte vorzeitig vom Feld musste. Antonio da Silva spielte die Partie nach einer kurzen Behandlungsphase letztlich mit einem Turban zu Ende. Aufgrund der Verletzungsunterbrechung gab es noch gut drei Minuten Nachspielzeit, in denen aber nichts Entscheidendes mehr passieren sollte.Es war das erwartet dicke Brett, das der VfB gegen den Aufsteiger zu bohren hatte. Nach einer Anfangsphase in der nicht viel zusammenlief, fand das Team von Armin Veh nach gut 20 Minuten besser ins Spiel. Einige Chancen blieben ungenutzt, bis Mario Gomez die Führung erzielen konnte. Bis zur Pause hatte die Veh-Elf dann nur wenig Mühe mit dem MSV. In den zweiten 45 Minuten riss aber der Faden und Duisburg kam, auch dank der zunehmenden Fehler des VfB, besser ins Spiel, allerdings fehlte dem MSV in seinen Aktionen die Nachhaltigkeit. Der VfB musste bis zum Schluss zittern, weil man die wenigen Konterchancen nicht zum zweiten Tor nutzte. Knapp, aber am Ende sicher nicht unverdient, fuhr der VfB letztlich dann den ersten Saisonsieg ein.

Donnerstag, 23. August 2007

DFB-Team erster Sieger im neuen Wembley


Mario Gomez (Oberschenkelzerrung) und Sami Khedira (Bänderanriss im Sprunggelenk) mussten absagen, so dass beim Freundschaftsländerspiel zwischen England und Deutschland mit Thomas Hitzlsperger, Roberto Hilbert und dem Neuling Serdar Tasci insgesamt drei VfB-Spieler mit von der Partie waren. Bundestrainer Joachim Löw schickte beim 2:1-Sieg im neuen Londoner Wembley-Stadion mit Thomas Hitzlsperger von Beginn an jedoch nur einen der drei VfB-Akteure ins Rennen.Die erste Möglichkeit der Partie führte gleich zur Führung für England. Micah Richards setzte sich auf der rechten Seite durch und bediente mit einem kurzen Pass Frank Lampard, der in halbrechter Strafraumposition mit einem satten Schuss ins rechte obere Eck Jens Lehmann keine Abwehrchance ließ und zum 1:0 vollendete. Den ersten Schuss in Richtung englisches Tor gab derweil Thomas Hitzlsperger nach 23 Minuten ab, sein Versuch rauschte jedoch rechts am Kasten vorbei. Auf ziemlich kuriose Art und Weise kam die DFB-Elf dann aber wenig später zum Ausgleich. Englands Keeper Paul Robinson schätzte eine Rechtsflanke von Bernd Schneider vollkommen falsch ein. Sein missglückter Abwehrversuch landete letztlich direkt vor den Füßen von Kevin Kuranyi, der keine Mühe hatte zum 1:1 aus Nahdistanz abzustauben.Pander traf aus der Distanz zum 1:2

Die Hausherren kamen nach einer halben Stunde dann etwas besser ins Spiel, konnten aber zwei brauchbare Gelegenheiten nicht nutzen. Zunächst verpasste Alan Smith nach einem Freistoß von David Beckham ein mögliches zweites Tor und anschließend übersah Frank Lampard wiederum auf Vorbereitung von David Beckham den freistehenden Michael Owen in der Mitte des Strafraums zum Glück der deutschen Hintermannschaft. Aus dieser hatte sich Christoph Metzelder danach bei einem Pander-Freistoß nach vorne begeben und köpfte den Ball nur hauchdünn über das Tor, allerdings war der Ex-Dortmunder dabei auch knapp im Abseits gestanden, so dass der Treffer ohnehin nicht gezählt hätte. Christian Pander gelang bei seinem Debüt im DFB-Trikot mit einem herrlichen Weitschuss ins rechte obere Eck fünf Minuten vor der Pause dann aber die deutsche Führung, die fast im Gegenzug schon wieder dahin gewesen wäre, als Jens Lehmann gegen den frei vor ihm aufgetauchten Michael Owen einen zweiten Gegentreffer verhindern konnte. Der lange verletzt gewesene englische Angreifer hatte schließlich auch noch die letzte Chance des ersten Durchgangs, als er aus spitzem Winkel den Ball nicht im leeren Tor unterbringen konnte.Hilbert kam für schwachen OdonkorDer zweite Durchgang begann verhalten und das erste Highlight aus VfB-Sicht war die Einwechslung von Roberto Hilbert nach 55 Minuten für den wenig überzeugenden Spanien-Legionär David Odonkor. Die nächste Möglichkeit im Spiel hatten die Engländer in Person von Joe Cole, der in halblinker Strafraumposition zum Abschluss kam, aber an Jens Lehmann scheiterte. Nachdem Kevin Kuranyis Versuch eines Hebers das Ziel in aussichtsreicher Position verfehlt hatte, war die deutsche Mannschaft bei zwei Großchancen des eingewechselten Kieron Dyer gleich doppelt im Glück. Zunächst rettete Christoph Metzelder in höchster Not und anschließend ging Dyers zweiter Versuch nur um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei. Auch Frank Lampard verpasste gegen eine in dieser Phase nicht sattelfeste deutsche Hintermannschaft den durchaus möglichen Ausgleich, als er eine Flanke von Shaun Wright-Phillips über den Querbalken drückte, ehe Philipp Lahm nach einer Ecke einen Kopfball von John Terry noch auf der Linie klären konnte. Da Jens Lehmann auch noch einen Schuss von Shaun Wright-Phillips parierte und Kevin Kuranyis Versuch in der Nachspielzeit das Ziel knapp verfehlte, blieb es letztlich beim glücklichen, aber nicht unverdienten 2:1-Sieg der DFB-Auswahl, bei der der dritte nominierte VfB-Akteur, Verteidiger Serdar Tasci, nur Zuschauer blieb.

Dienstag, 14. August 2007

Hitze verlängert bis 2010


Mit der Verlängerung des Vertrages von Thomas Hitzlsperger hat der VfB einen weiteren Stammspieler an den Verein gebunden. Der ursprünglich bis zum 30. Juni 2007 laufende und aufgrund einer bestimmten Anzahl von Einsätzen in der Vorsaison bereits automatisch für weitere zwölf Monate ausgedehnte Kontrakt des Linksfußes wurde nun vorzeitig bis ins Jahr 2010 verlängert. Damit wird der Nationalspieler auch in den kommenden drei Jahren das Trikot mit dem roten Brustring tragen. Hitzlsperger kam im Sommer 2005 vom englischen Premier League Club Aston Villa zum VfB und absolvierte bislang 57 Bundesligaspiele für den VfB. Dabei gelangen ihm neun Tore."Erwarten noch viel von ihm"Sportdirektor Horst Heldt sagte zur Verlängerung des Vertrages mit Thomas Hitzlsperger: "In der vergangenen Saison hat man gesehen, wie wichtig Thomas für unsere Mannschaft geworden ist. Er ist zu einem absoluten Leistungsträger des Teams geworden und hat sich kontinuierlich weiter entwickelt. Dies zeigte sich auch im Nationalteam, wo er mittlerweile genauso wie beim VfB zu den Stützen gehört. Seine herausragenden Leistungen wurden zum Ende der vergangenen Saison auch mit den Wahl zum Fußballer des Monats belohnt. Wir freuen uns sehr, dass Thomas auch in Zukunft für den VfB auflaufen wird und erwarten uns noch sehr viel von ihm."Schwerer StartThomas Hitzlsperger selbst sagte zu seinem Bleiben in Stuttgart: "Es war sicher nicht immer leicht nach meinem Wechsel von England in die Bundesliga. Besonders das erste Jahr in Stuttgart verlief nicht so, wie es sich der VfB, aber auch ich vorgestellt hatten. Umso schöner war natürlich die vergangene Spielzeit mit dem Titelgewinn und dem Erreichen des Pokalfinales. Ich fühle mich in Stuttgart und beim VfB rundum wohl und sehe hier in dieser jungen Mannschaft die besten Perspektiven, um den eingeschlagenen und erfolgreichen Weg dauerhaft fortsetzen zu können."

Samstag, 11. August 2007

Stimmen zum Spiel


VfB-Cheftrainer Armin Veh:

"Die Zuschauer haben ein gutes Spiel gesehen, das von beiden Mannschaften taktisch klug geführt wurde. Es war schwer für uns nach dem Rückstand, da sich Schalke sehr weit zurückgezogen hat und mit Bordon und Krstajic eine kompakte Innenverteidigung hat. Wir hatten zwar mehr Spielanteile, konnten uns aber keine zwingenden Torchancen erarbeiten. Nach der Pause haben wir noch eine Schippe draufgelegt und sind folgerichtig zum Ausgleich gekommen bzw. kurz danach sogar in Führung gegangen. Schade, dass es dann aber trotzdem nicht zum Sieg gereicht hat. Aber mit diesem einen Punkt haben wir einen mehr als zum Auftakt der vergangenen Saison."


Schalke-Coach Mirko Slomka:

"Wir haben einen sehr rasanten Bundesliga-Auftakt gesehen. Es war alles drin, viele Zweikämpfe, die teilweise sehr verbissen geführt wurden, und auch einige Torchancen. Es ist ein verdienter Punkt für uns, den wir hier mitnehmen dürfen. Wir sind froh über diesen Zähler, denn wir haben nach langer Zeit in Stuttgart mal wieder ein Tor geschossen und dadurch ein Unentschieden erzielt. Wir haben gegen eine klasse Mannschaft des VfB gespielt, die uns alles abverlangt hat. Der VfB ist technisch sehr gut. Wir mussten mehrfach im Spiel taktisch umstellen. Der VfB hat heute gezeigt, dass er zurecht Meister geworden ist."


VfB-Elfmeter-Schütze Pavel Pardo:

"Wir haben heute gut gespielt. In der ersten Hälfte hatten wir viel Ballbesitz und waren überlegen, haben aber zu wenig Durchschlagskraft in der Offensive entwickelt. Wir müssen nach vorne noch mehr Druck machen. Das 2:2 darf so nicht fallen. Wir müssen in solchen Situationen in der Defensive besser geordnet sein. Für das erste Spiel war es alles in allem aber ganz okay. Schalke hat es uns schwer gemacht, ist kompakt gestanden und war heute ein gleichwertiger Gegner."


Schalke-Stürmer Kevin Kuranyi:

"Teilweise waren wir besser, teilweise der VfB. Deshalb denke ich auch, dass das 2:2 in Ordnung geht. Ich musste heute auch viel nach hinten arbeiten und hatte deshalb wenige Torchancen. Aber ich versuche für meine Mannschaft da zu sein. Schließlich haben wir auswärts beim amtierenden Meister gespielt und das auch noch am ersten Spieltag. Zu Hause wird es dann sicher wieder anders aussehen. Da werde ich wieder mehr Möglichkeiten bekommen."


VfB-Linksverteidiger Arthur Boka:

"Schade, dass es heute nicht zu einem Sieg gereicht hat. Dennoch können wir mit unserer Leistung zufrieden sein. Ich freue mich darüber, dass ich 90 Minuten durchgespielt habe."VfB-Mittelfeldspieler Antonio da Silva: "Die 2:1-Führung müssen wir eigentlich über die Bühne bringen. Wir können zwar letztlich alle mit dem Unentschieden leben, dennoch wäre heute mehr für uns drin gewesen."


Schalke-Keeper Manuel Neuer:

"Es ist natürlich ein bisschen ärgerlich, dass wir nicht das 2:0 gemacht haben. Aber letztlich ist das 2:2 wohl auch gerecht gewesen. Wir haben ein tolles Spiel gesehen.Beim Elfmeter habe ich Marica sicher leicht berührt. Ich denke, man kann ihn pfeifen, muss es aber nicht."


VfB-Nationalspieler Roberto Hilbert:

"Der Rückstand war natürlich bitter, denn die erste Schalker Torchance habe ich zu einem Eigentor abgelenkt. Aber wir haben super gespielt und eine mannschaftlich geschlossene Leistung abgeliefert. Das 2:2 geht am Ende in Ordnung, auch wenn es vom Spielverlauf her bitter war, denn ich denke, dass für uns noch mehr drin gewesen wäre."


VfB-Torschütze Sami Khedira:

"Was wir heute gezeigt haben war schon ganz gut. Wir haben sehr ordentlich gespielt. Nach der Führung hätten wir vielleicht noch entschlossener auftreten müssen, dann hätten wir statt dem Remis auch einen Sieg landen können."Schalke-Torschütze Ivan Rakitic: "Das ist unglaublich. Ich komme rein und mache gleich das Tor zum Ausgleich. Darüber freue ich mich natürlich sehr und genieße das jetzt erst einmal."


VfB-Stürmer Ciprian Marica:

"Es war ein ganz gutes erstes Spiel von uns. Natürlich sollten wir solch eine Partie am Ende auch gewinnen, deshalb bin ich auch etwas enttäuscht darüber, dass es kein Sieg geworden ist. Schalke gab in der ersten Hälfte einen Torschuss ab und erzielte damit gleich das 1:0. Der Elfmeter für uns war ein Foul. Der Torwart kommt zu spät und berührt mich auch. Ich bin froh, dass ich im ersten Spiel von Anfang an auf dem Platz gestanden habe."

Remis zum Auftakt


Mit Torhüter Raphael Schäfer und Angreifer Ciprian Marica standen zwei Neuzugänge beim Auftaktspiel der 45. Bundesligasaison zwischen dem VfB und dem FC Schalke 04 in der Startformation der Veh-Elf. Mit Ewerthon saß darüber hinaus ein Dritter auf der Bank, während Yildiray Bastürk (Oberschenkelzerrung) und Gledson (Rotsperre) passen mussten. Zudem fehlten mit Matthieu Delpierre (Patellasehnenoperation) und Mario Gomez (Oberschenkelprobleme) zwei weitere wichtige Stammkräfte. Taktisch agierte der VfB im gewohnten 4-4-2-System mit einer Raute im Mittelfeld, in dem Roberto Hilbert fehlte. Der Nationalspieler rückte eine Position nach hinten und ersetzte als Rechtsverteidiger Ricardo Osorio, da der Mexikaner noch Trainingsrückstand aufwies.Nach einigen Begrüßungsworten von VfB-Präsident Erwin Staudt eröffnete der neue Liga-Präsident Reinhard Rauball offiziell die 45. Bundesligasaison, ehe traditionell vor dem Start die deutsche Nationalhymne erklang. Noch vor dem Anpfiff der Partie kam bereits Jubel auf, denn Armin Veh wurde von Rainer Holzschuh, Chefredakteur des kicker, und Tom Bender, Geschäftsführer Marketing und Kommunikation der Deutschen Fußball Liga GmbH (DFL), als Trainer der Saison 2006/07 geehrt.Auf dem Platz ging es danach gleich munter los, denn zunächst stürmte Mesut Özil über die rechte Seite in den VfB-Strafraum und wurde von Raphael Schäfer ausgebremst und im Gegenzug rettete der aus seinem Torraum gestürmte Manuel Neuer gegen den durchgebrochenen Ciprian Marica in höchster Not. Der VfB war danach das aktivere Team und erarbeitete sich gleich in der Anfangsphase drei Ecken, die jedoch nicht zum Erfolg führen sollten. Nach elf Minuten und der ersten gelben Karte der neuen Saison gegen Kevin Kuranyi bot sich dann Cacau im Anschluss an eine schöne Ballstafette in halblinker Strafraumposition die Möglichkeit zum Abschluss, der freilich zu schwach geriet, weshalb Manuel Neuer ohne Mühe zupacken konnte. Nur gelegentlich konnte sich Schalke vom Druck der Veh-Elf befreien und wurde selbst etwas aktiver.Abgefälschter Schuss sorgte für glückliche Schalker FührungSo versuchte es Mesut Özil nach einer knappen Viertelstunde aus der Distanz, setzte die Kugel aber knapp am Tor vorbei. Thomas Hitzlspergers Freistoß aus knapp 30 Metern konnte Manuel Neuer dann nach 19 Minuten letztlich ohne größere Mühen parieren, obwohl der Ball noch abgefälscht worden war. Die Intensität blieb indes hoch, bisweilen fehlte jedoch die Passgenauigkeit im Spielaufbau beider Teams, weshalb klare Chancen auch zunächst Mangelware blieben. 25 Minuten waren im Gottlieb-Daimler-Stadion gespielt, als Schalke mehr als glücklich in Führung ging. Dies nicht nur, weil die Königsblauen bis dahin nur reagiert und sich kaum in Szene gesetzt hatten, sondern weil ein an sich harmloser Schuss von Levan Kobiashvili von Roberto Hilberts langem Bein unglücklich abgefälscht und somit unhaltbar für Raphael Schäfer wurde. Die VfB-Antwort auf den Rückstand kam nach etwas mehr als einer halben Stunde, als ein weiter Schlag von Pavel Pardo um ein Haar Ciprian Marica erreicht hätte, der nur einen Schritt gegen den einmal mehr aus seinem Kasten geeilten Manuel Neuer zu spät kam. Und auch Raphael Schäfer zeigte wenig später, dass er das moderne Torwartspiel beherrscht, als die neue Nummer eins des VfB per Kopf gegen den durchgebrochenen Mesut Özil retten konnte. Ciprian Marica verfehlte nur wenig später nach einer Flanke von Arthur Boka das Ziel. Sein Kopfball strich hauchdünn über den Querbalken. Als sich Marica dann nach 38 Minuten im Zweikampf gegen Mladen Krstajic durchsetzte und der Schalker Verteidiger sich nur mit mehreren Griffen ans Trikot seiner Gegners zu helfen wusste, bestrafte Schiedsrichter Herbert Fandel sehr zum Unmut der VfB-Fans nicht den Serben im königsblauen Jersey, sondern zeigte vollkommen übertrieben dem VfB-Neuzugang die gelbe Karte. Viel schwerer als die Verwarnung wog freilich, dass der Unparteiische damit dem VfB auch noch eine durchaus brauchbare Möglichkeit zunichte gemacht hatte. Die letzte Chance vor dem Pausenpfiff gehörte Antonio da Silva, dessen strammen Linksschuss Manuel Neuer entschärfte, so dass nach 45 Minuten keineswegs die bessere, sondern allenfalls die glücklichere Mannschaft führte.Khedira sorgte für den AusgleichZum zweiten Durchgang gab es auf Seiten der Gäste eine personelle Veränderung. Den sehr aktiven Mesut Özil ersetzte Mirko Slomka durch Jermaine Jones, während die Veh-Elf unverändert weiter spielte. Zunächst passierte in den zweiten 45 Minuten vor beiden Toren nicht allzu viel. Erst ein Freistoß von Christian Pander nach 54 Minuten brachte wieder mal Gefahr. Sein Versuch aus gut 25 Metern traf jedoch nur die hintere rechte Torstange und brachte Raphael Schäfer letztlich genauso nicht in Gefahr, wie wenig später ein harmloser Versuch von Levan Kobiashvili aus der Distanz. Bei VfB ging in dieser Phase jedoch nicht viel zusammen und Fehler im Aufbau luden die Gäste darüber hinaus zum Kontern ein. So hatte Peter Lövenkrands am linken Flügel nach einer knappen Stunde zu viel Platz und konnte auf Fabian Ernst flanken, dessen Versuch aus Nahdistanz Raphael Schäfer mit einem Reflex entschärfte. Im Gegenzug setzte Sami Khedira dann einen Distanzschuss aus halbrechter Position knapp über das Schalker Tor. Ein neuerlicher Konter über Fabian Ernst brachte nach 61 Minuten Kevin Kuranyi in eine gute Position, doch der Ex-VfB-Spieler zögerte zu lange und konnte noch erfolgreich abgeblockt werden. Das Spiel ging in seine entscheidende Phase, denn der VfB drängte wieder vehementer auf den Ausgleich. Zunächst rettete Mladen Krastajic nach einer Hereingabe von Arthur Boka gerade noch auf Kosten einer Ecke gegen Ciprian Marica, doch wenig später lag der Ball dann zum viel umjubelten 1:1 im Schalker Tor. Nach der nicht ausreichend abgewehrten Ecke fand Roberto Hilbert mit einem weiten Pass auch dank eines Stellungsfehlers von Marcelo Bordon Sami Khedira, der am linken Strafraumeck den gestrauchelten Brasilianer umkurvte und mit einem noch leicht von Mladen Krstajic abgefälschten Schuss zum 1:1 ins linke untere Eck verwandelte. Und der VfB legte wenig später gleich noch nach. Cacau zog aus 20 Metern ab und zwang Manuel Neuer zu einer Abwehr mit den Fäusten. Dem abgeprallten Ball setzte Ciprian Marica nach und wurde von Neuer anschließend von den Beinen geholt.Führung durch Pardos Elfer und Ausgleich durch RakiticDen fälligen Elfmeter versenkte Pavel Pardo unter dem Jubel der VfB-Fans sicher zum 2:1. Schalkes Coach Mirko Slomka reagierte auf den Rückstand und korrigierte seine durch die Einwechslung von Jones defensivere Grundausrichtung nach der Pausenführung durch den Tausch von Levan Kobiashvili gegen Spielgestalter Ivan Rakitic. Doch zunächst blieb der VfB am Drücker. Eine Ecke von Pavel Pardo wurde zu Serdar Tasci verlängert, dessen Kopfball Manuel Neuer mit Mühe über den Querbalken lenkte. Eine knappe Viertelstunde vor dem Ende wollte Armin Veh dann Ewerthon ins Spiel bringen, um in der Schlussphase auf Konter spielen zu können, aber eine starke Einzelleistung des eingewechselten Ivan Rakitic, der sich geschickt gegen zwei VfB-Verteidiger durchsetzte und dann mit einem Flachschuss ins linke untere Eck zum 2:2 traf, ließ Veh seine Entscheidung nochmals überdenken. Ewerthon kam zwar auf den Platz, aber nicht wie ursprünglich angedacht für Antonio da Silva, sondern für Ciprian Marica. An der offensiven Ausrichtung des VfB änderte dies freilich nichts, denn nur Sekunden später tauchte Cacau in halblinker Strafraumposition völlig frei vor Manuel Neuer auf, der gerade noch retten konnte. Doch selbst wenn der Brasilianer getroffen hätte, wäre es beim 2:2 geblieben, denn das Schiedsrichtergespann hatte eine Abseitsposition gesehen, die freilich nicht unbedingt vorlag. Pech hatte danach auch Sami Khedira, dessen Schuss nach Zuspiel von Thomas Hitzlsperger rechts am Tor vorbei ging. Neun Minuten vor Schluss wechselte Schalke zum dritten und letzten Mal aus. Der defensive Mittelfeldspieler Zlatan Bajramovic nahm den Platz von Angreifer Gerald Asamoah ein. Und beim VfB kam wenig später Alexander Farnerud für Antonio da Silva auf den Platz. Der Schwede führte sich mit einer gelben Karte und danach mit einem Pass auf Sami Khedira ein, dessen Schuss auch im Tor landete, wegen einer Abseitsposition jedoch zurecht nicht zählte.Der amtierende Meister und der Vizemeister trennten sich letztlich verdient mit einem 2:2-Remis. Der VfB hatte zu Beginn der Partie deutlich mehr vom Spiel und musste nach knapp 30 Minuten einem unglücklichen Gegentreffer hinterher laufen. Dies gelang zunächst nur bedingt. Da Schalker nach der Pause die Möglichkeit zur Vorentscheidung ausließ, kam der VfB durch einen Doppelschlag zurück und schien alle Trümpfe auf der Hand zu haben. Eine feine Einzelleistung des eingewechselten Ivan Rakitic sorgte dann aber noch für den Ausgleich einer Schalker Mannschaft, die spielerisch nur selten überzeugte, kämpferisch aber alles gab.

Freitag, 10. August 2007

Veh beim Doppelpass


Ab 11.00 Uhr wird am Sonntagmorgen im Deutschen Sportfernsehen (DSF) wieder kräftig diskutiert werden. Gegenstand der Debatte beim DSF-Doppelpass wird natürlich der erste Bundesligaspieltag sein. Moderator Jörg Wontorra hat dafür neben dem DSF-Experten Udo Lattek und einigen Journalisten auch VfB-Cheftrainer Armin Veh in seiner Sendung zu Gast und kann den zwei Stunden Fußballtalk genauso euphorisch entgegenblicken wie alle VfB-Anhänger.

vfbtv – Das meisterliche Angebot


Pünktlich zum Bundesligastart präsentiert der VfB Stuttgart in Zusammenarbeit mit BTD NEWMEDIA ein im wahrsten Sinne des Wortes meisterliches Angebot:vfbtv - Der Verein für Begeisterung in einer neuen Internet-DimensionDie Internet-Plattform bietet ab dem morgigen Donnerstagnachmittag Videostreams on demand, das heißt rund um die Uhr und beliebig oft abrufbar. Das einzigartige Angebot umfasst:


AKTUELL
Erlebt die Welt des VfB in Bild und Ton. Alle Neuigkeiten rund um den amtierenden Meister direkt und schnell auf Euren PC!


SAISON
Alle Spiele des VfB in der Bundesliga gibt es wenige Minuten nach Abpfiff in voller Länge oder als Highlightschnitt. Noch dazu könnt Ihr den DFB-Pokal und die UEFA Champions League hautnah erleben.


INSIDE
Einen Blick hinter die Kulissen gibt es darüber hinaus. Auch das Team hinter dem Team wird beleuchtet und interessante Specials werden angeboten.


INTERVIEWS
In exklusiven Interviews beantworten die VfB-Stars, die Trainer und die Verantwortlichen des Vereins alle aktuellen Fragen rund um den VfB.




Wer den VfB hautnah erleben will, der ist bei vfbtv genau richtig. Deshalb am besten gleich nach dem Start vfbtv abonnieren. Holt Euch den Meister direkt nach Hause auf Euren PC. Das Drei-Monats-Abo kostet nur 11,95 Euro. Frühentschlossene, die bis zum 01. September vfbtv buchen, erhalten einen vierten Monat gratis. Ein Jahres-Abo gibt es für günstige 39.95 Euro. All diejenigen, die sich für ein Saison-Abo entscheiden, können sich nicht über zwölf Monate vfbtv freuen, sondern erhalten gratis einen weiteren Monat obendrauf.Sichert Euch das Abo von vfbtv und erlebt Euren Lieblingsclub von Seiten, die Euch sonst nirgends geboten werden.


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Samstag, 4. August 2007

VfB siegt in letzter Minute


Spannend machten es die Spieler vom Deutschen Meister VfB Stuttgart in ihrem Erstrundenspiel der DFB-Pokalrunde beim SV Wehen-Wiesbaden. Erst in letzter Minute sorgte Roberto Hilbert mit einem verwandelten Foulelfmeter für den 2:1 Endstand.

Donnerstag, 2. August 2007

VfB gewinnt letzten Test




Am Dienstagabend hatte der VfB Stuttgart sein letztes Vorbereitungsspiel vor dem DFB-Pokal-Auftaktmatch am kommenden Samstag in Mainz (18.30 Uhr, Bruchwegstadion) gegen den SV Wehen-Wiesbaden bestritten. Gegen den gastgebenden Regionalligisten VfR Aalen gewann die Veh-Elf verdient mit 4:2.
Obwohl der VfB mit einem 0:1 Rückstand in die Halbzeit ging, kam der VfB Stuttgart wie verwandelt aus der Kabine und schoss inerhalb von 10 Minuten 4 Tore. Fernando Meira, Cacau, Thomas Hitzlsperger und Neueinkauf Ciprian Marica waren die Torschützen.
Bei diesem letzten Test fehlten mit Matthieu Delpierre, Ludovic Magnin, Serdar Tasci, Yildiray Bastürk und Mario Gomez weiter fünf wichtige Akteure.

Freitag, 27. Juli 2007

Hilbert zu Gast bei Sport im Dritten



Am kommenden Sonntag, 29. Juli, wird VfB-Nationalspieler Roberto Hilbert zu Gast in der SWR-Sendung Sport im Dritten sein. Ab 22.42 Uhr stellt sich der 22-Jährige den Fragen von Moderator Johannes Seemüller. Dabei wird Hilbert nicht nur auf sein erstes bewegendes Jahr in der Bundesliga, das gleich mit der Meisterschaft gekrönt wurde, zurückblicken, sondern auch über die Chancen und Ziele in der neuen Spielzeit sprechen.

Donnerstag, 26. Juli 2007

VfB Opening 2007



Einen Tag nach dem Erstrundenspiel des VfB im DFB-Pokal in Mainz gegen den SV Wehen-Wiesbaden können alle Fans ihre Stars hautnah erleben. Denn am Sonntag, 05. August, steigt ab 10.00 Uhr am Clubgelände in der Mercedesstraße das von der Gmünder Ersatzkasse (GEK) präsentierte VfB Opening 2007. Ein Höhepunkt der Veranstaltung wird wie in jedem Jahr die Präsentation der Mannschaft sein. Dabei werden von Moderator und Stadionsprecher Christian Pitschmann nicht nur alle Neuzugänge der Saison 2007/08 vorgestellt, sondern natürlich auch alle Deutschen Meister 2007 und der komplette Trainerstab.Showtraining mit den Kindern des EnBW Fritzle-ClubsDie VfB-Stars werden zum Auftakt auf dem Rasen im Robert-Schlienz-Stadion mit den Kindern des
EnBW Fritzle-Club ein Showtraining absolvieren und mit den Stars von morgen Doppelpass spielen. Mitten drin im Geschehen wird dabei natürlich auch das VfB-Maskottchen Fritzle sein. Neben einer Modenschau des VfB-Ausrüsters PUMA, bei der attraktive Models die neueste Kollektion des VfB-Partners auf einer Showbühne präsentieren werden, dürfte die anschließende Autogrammstunde aller Spieler und Trainer im Außenbereich des Gottlieb-Daimler-Stadions wie in den vergangenen Jahren das absolute Highlight werden.Große Autogrammstunde mit allen SpielernKapitän Fernando Meira und seine Kollegen werden Autogrammwünsche der Fans erfüllen und ihre brandneuen Autogrammkarten signieren. Für Kurzweil auf dem gesamten Festgelände, das sich vom Kreisverkehr am Mercedes-Museum bis hinunter zum VfB-Fancenter erstrecken und für den Verkehr von morgens 04.00 Uhr bis abends 20.00 Uhr komplett gesperrt sein wird, sorgen die DJs von bigFM, Live-Musik auf der Showbühne, Cheerleader sowie zwei Fußball-Freestyler mit ihren Tricks. Durch das gesamte Programm werden VfB-Stadionsprecher Christian Pitschmann und Morgenshow-Moderator Kemal von bigFM führen.Freier Eintritt dank der Unterstützung der GEK zahlreiche Aktionen und Attraktionen werden auf der Showbühne und der großen Eventmeile für Jung und Alt geboten. Ein besonderes Highlight wird dabei eine Fotoaktion mit der Meisterschale werden. Selbstverständlich wird es auch ein breit gefächertes gastronomisches Angebot geben, bei dem alle Hungrigen und Durstigen nicht nur die klassische Stadionwurst und ein Bier im Biergarten der Schmieg-Gastronomie kaufen, sondern auch noch zahlreiche weitere Leckereien der VfB-Partner Eurest und Palm Beach auskosten können. Das VfB Opening 2007 beginnt am Sonntag, 05. August, um 10.00 Uhr und endet gegen 18.00 Uhr am Spätnachmittag. Dank der Unterstützung der Gmünder Ersatzkasse (GEK) kostet der Start in die neue Saison keinen Eintritt.

Bilder vom Spiel



Mittwoch, 25. Juli 2007

Stimmen von Stuttgarter Seite zum Spiel



VfB-Cheftrainer Armin Veh: "Insgesamt gesehen geht der Sieg von Bayern München in Ordnung. Wir konnten uns nach vorne hin nicht in Szene setzen, was ansonsten unsere Stärke ist. Ich weiß, wie ich dieses Spiel einordnen muss, denn viele Spieler haben noch gefehlt. Wir hatten heute einige wichtige Spieler nicht dabei. Ewerthon sollte eigentlich nicht reinkommen, weil er nicht fit war. Aber ich hatte nur noch ihn als Stürmer und er ist für eine Einzelaktion immer gut. Unsere Vorbereitung ist auf den Saisonstart ausgerichtet, denn wir haben ein wichtiges Halbjahr vor uns.
VfB-Keeper Raphael Schäfer: "Ich habe unseren Auftritt gar nicht so schlecht gesehen, vor allem wenn man bedenkt, dass viele Spieler gefehlt haben. Man konnte auch sehen, dass uns noch ein bisschen fehlt und wir eben mitten in der Vorbereitung stecken. Ob das 0:1 haltbar war oder nicht, ist schwer zu sagen. Der Ball hatte in jedem Fall eine komische Flugkurve.VfB-Mittelfeldspieler Roberto Hilbert: "Ich denke, dass es von beiden Mannschaften ein ganz gutes Spiel war. Die Bayern haben früh und aus dem Nichts durch Franck Ribéry ein super Tor erzielt. Anschließend haben wir leider ein paar leichte Fehler gemacht, die es den Münchner einfach gemacht haben. Natürlich wollen wir immer jedes Spiel gewinnen, aber es ist einfach schwer, wenn uns wichtige Spieler wie Matthieu Delpierre, Pavel Pardo, Mario Gomez und noch ein paar andere fehlen."VfB-Rechtsverteidiger Andreas Beck: "Man hat gesehen, dass Bayern eine sehr gute Mannschaft hat. Es hat Spaß gemacht, heute mal wieder länger zu spielen. In der einen oder anderen Situation hat sicher noch die Spritzigkeit gefehlt, aber wir waren immer bemüht und haben unser Bestes gegeben. Jetzt müssen wir uns noch knapp zwei Wochen lang gut vorbereiten und hart arbeiten. Zudem kommen ja auch noch einige Spieler wieder dazu."

VfB scheitert am FC Bayern




Von den sechs Neuzugängen standen im ersten Pflichtspiel der Saison 2007/08 im Halbfinale des premiere Ligapokals gegen den FC Bayern München mit Raphael Schäfer und Gledson lediglich zwei Mann in der VfB-Startelf. Yildiray Bastürk musste verletzungsbedingt (Oberschenkelzerrung) passen, Georges Mandjeck saß genauso wie Ewerthon (Trainingsrückstand) auf der Bank und Ciprian Marica, der vor der Partie im Mediencenter des Stadions vorgestellt wurde, war nach seiner Verpflichtung erst gestern in Stuttgart eingetroffen und deshalb noch kein Thema. Cheftrainer Armin Veh musste darüber hinaus neben Bastürk mit Matthieu Delpierre (Patellasehnenoperation), Serdar Tasci (Aufbautraining nach Innenbandanriss im Knie), Ludovic Magnin (Nachwirkungen einer Grippe) und Mario Gomez (Oberschenkelverhärtung) auf weitere vier Stammspieler verzichten.Obwohl das Tempo zu Beginn recht hoch war, dauerte es einige Zeit bis zur ersten Gelegenheit. Ein Fehler im Mittelfeld von Mark van Bommel brachte Sami Khedira in Ballbesitz, dessen Zuspiel an der Strafraumgrenze auf Cacau aber zu ungenau war, weshalb es letztlich nicht gefährlich für das Bayern-Tor wurde, das Michael Rensing anstelle des in München gebliebenen Oliver Kahn hütete. Wie aus dem Nichts gingen die Bayern dann nach acht Minuten aber in Führung. Franck Ribéry zog mit links aus gut 25 Metern ab und traf mit einem Sonntagschuss genau unter die Latte.

Gomez verlängert seinen Vertrag bis 2012


Im Rahmen der Mitgliederversammlung verkündete VfB-Teammanager Horst Heldt, dass der ursprünglich bis ins Jahr 2011 datierte Vertrag mit Angreifer Mario Gomez um ein weiteres Jahr und damit bis zum 30. Juni 2012 verlängert wurde. Damit wird der 22-jährige Nationalspieler auch in den kommenden fünf Spielzeiten das Trikot mit dem roten Brustring tragen.

"Nie über Vereinswechsel nachgedacht"

Horst Heldt sagte: "Mit der Verlängerung seines Vertrages um ein weiteres Jahr zeigte Mario deutlich auf, dass er an keinen anderen Verein als den VfB denkt. Mario hat in den vergangenen Wochen trotz des Interesses von mehreren, vor allem ausländischen Clubs, nie über einen Vereinswechsel nachgedacht. Wir sind froh, dass er sich für eine Zukunft beim VfB entschieden hat und planen langfristig mit ihm.

Exclusive Interview mit Neueinkauf Ciprian Marica

Am heutigen Mittwochmorgen absolvierte Ciprian Marica nach der sportärztlichen Untersuchung seine erste Trainingseinheit im Kreise seiner neuen VfB-Kollegen. Nach getaner Arbeit unterhielten wir uns mit dem rumänischen Nationalstürmer.

Hallo Ciprian, willkommen in Stuttgart. Wie war Deine Anreise?

Ciprian Marica:
"Danke, gut. Ich bin nur etwas müde, denn die letzten Tage und vor allem die letzten Stunden waren doch ziemlich stressig."


Nun bist Du endlich in Stuttgart angekommen. Was sind die Gründe für Deinen Wechsel zum VfB? Ciprian Marica: "Ich wollte unbedingt nach Stuttgart wechseln. Zwar hatte ich auch Angebote aus England und Italien, aber für mich war der VfB die klare Nummer eins. Auch in Donezk hätte ich bleiben können. Doch ich wollte etwas Neues anfangen und sehe hierfür in Stuttgart die besten Voraussetzungen."

Nämlich welche?
Ciprian Marica: "Der VfB ist Deutscher Meister und es macht mich stolz, für diesen Verein spielen zu dürfen. Zudem wollte ich unbedingt zu einem Club, der in der Champions League spielt. Ich freue mich sehr auf die Auftritte mit dem VfB in der Königsklasse. Aber natürlich hat auch die Bundesliga ihren Reiz. Sie gehört zu den besten Ligen der Welt."

Ist die Champions League auch für Deine weitere Karriere im Nationalteam wichtig?
Ciprian Marica: "Ja, auf jeden Fall. Ich will mich mit Spielern auf höchstem Niveau messen. Nur so kann ich den nächsten Schritt machen. Das gilt auch für das Nationalteam. Wir wollen mit Rumänien unbedingt die Qualifikation für die Euro 2008 in Österreich und der Schweiz schaffen und unsere Chancen dafür stehen nicht schlecht. Im Moment führen wir unsere Gruppe an und das soll natürlich auch möglichst bis zum Ende so bleiben."

Wie fit bist Du? Die Saison in Deutschland beginnt schließlich schon am übernächsten Wochenende mit der ersten Pokal-Runde.
Ciprian Marica: "In der Ukraine sind bereits die ersten beiden Spieltage absolviert worden. Insofern bin ich gut vorbereitet. Ich war mit Schachtjor im Trainingslager zur Vorbereitung auf die neue Runde und bin entsprechend fit und einsatzbereit."

Was weißt Du über den VfB und Stuttgart?
Ciprian Marica: "Noch nicht allzu viel. Ich habe mich zwar informiert, aber ich muss den Verein, meine neuen Kollegen und natürlich auch die Stadt erst noch kennen lernen. Bislang habe ich jedoch nur Gutes gehört. Ich habe mit meinem Landsmann Viorel Ganea gesprochen, der ja auch einige Jahre beim VfB war. Er hat mir dazu geraten, den Schritt nach Stuttgart zu machen. Auch das gab letztlich mit den Ausschlag für den Wechsel zum VfB."

Beim VfB erhältst Du das Trikot mit der Rückennummer 20. Hat diese Nummer eine spezielle Bedeutung für Dich?
Ciprian Marica: "Nein eigentlich nicht. Aber ich weiß, dass sie beim VfB eine besondere Bedeutung hat. Es war die Rückennummer des langjährigen Kapitäns Zvonimir Soldo, die ein Jahr nicht vergeben wurde. Dass ich sie nun tragen darf, freut mich natürlich sehr."

Und was sind Deine Ziele mit dem VfB in den nächsten Jahren?
Ciprian Marica: "Zunächst freue ich mich einfach auf die neue Aufgabe beim VfB. Es ist eine große Herausforderung für mich, denn der VfB hat eine sehr gute Mannschaft. In dieser will ich zukünftig eine möglichst entscheidende Rolle spielen. Ich möchte so viel Erfolg wie möglich haben und werde dafür alles tun, was ich kann."

VfB verpflichtet Ciprian Marica für 8 millionen Euro Ablöse

Ciprian Marica wechselt vom ukrainischen Vizemeister Schachtjor Donezk zum VfB. Darauf verständigten sich beide Vereine am heutigen Dienstag. Über die Ablösesumme für den Angreifer, der am heutigen Abend in Stuttgart eintreffen wird, wurde Stillschweigen vereinbart. Marica wird, vorbehaltlich der sportmedizinischen Untersuchung, einen Fünfjahreskontrakt bis zum 30. Juni 2012 beim VfB unterschreiben. Der 21-jährige rumänische Nationalspieler, der bei 15 Länderspieleinsätzen fünf Treffer erzielen konnte, ist aufgrund seiner Schnelligkeit ein variabel einsetzbarer Angreifer mit Drang zum Tor. Für Schachtjor Donezk war der gebürtige Bukarester 75 mal in der Liga aktiv und erzielte insgesamt 17 Tore. Ciprian Marica ist mit einer Ablösesumme von rund 8 mio € der teuerste Einkauf der Vereinsgeschichte.