Dienstag, 2. Oktober 2007
Respekt vor dem VfB
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Sonntag, 23. September 2007
Veh bleibt bis 2009!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Präsident Erwin Staudt: "Es bestand schon seit längerer Zeit grundsätzliche Einigkeit darüber, die Zusammenarbeit mit Armin Veh über die laufende Saison hinaus fortzusetzen. Armin Veh leistet mit seinem Trainerteam hervorragende Arbeit und wir sind davon überzeugt, mit ihm den richtigen Mann für die Position des Cheftrainers in unseren Reihen zu haben."Sportdirektor Horst Heldt: "Wir haben zuletzt immer wieder betont, wie sehr wir die Arbeit von Armin Veh schätzen. Er hat einen sehr großen Anteil an den Erfolgen der vergangenen Monate und passt mit seiner Arbeitsweise perfekt zu unserer Philosophie. Der nicht zufrieden stellende Start in die laufende Spielzeit ändert nichts an dieser Einschätzung, wir sind vielmehr absolut sicher, dass wir gemeinsam schon bald in die Erfolgsspur zurückfinden werden."Cheftrainer Armin Veh: "Der VfB bietet mir sehr gute Möglichkeiten, meine Vorstellungen umzusetzen. Ich glaube an das Potenzial unserer jungen Mannschaft und bin sicher, dass wir hier beim VfB noch einiges erreichen können."
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Samstag, 15. September 2007
Super Mario trifft wieder beim 3:0 gegen Cottbus!!!
Fernando Meira war auf der linken Flanke nach vorne gestürmt und passte flach in die Mitte auf Roberto Hilbert, der aus Nahdistanz am Cottbuser Keeper scheiterte. Den Nachschuss setzte Sami Khedira dann knapp am linken Pfosten vorbei. Piplica blieb der meist beschäftigte Mann und musste nach einem Zuspiel von Ciprian Marica auf Antonio da Silva an der Strafraumgrenze mit einer Fußabwehr die nächste gefährliche Situation entschärfen. Der Schlussmann der Gäste spielte auch danach gut mit, als er einen Steilpass ablaufen und ebenfalls mit dem Fuß vor Ciprian Marica klären konnte. Den ersten Schuss der Lausitzer gab Dimitar Rangelov nach 20 Minuten ab. Dabei zielte der Bulgare von der Strafraumgrenze aber genau in die Arme von Raphael Schäfer. Doch danach war wieder der VfB an der Reihe. Erneut flankte Ciprian Marica vom rechten Flügel und Tomislav Piplica bekam gerade noch vor dem bereit stehenden Cacau die Fingerspitzen an den Ball, um auf Kosten einer Ecke zu retten. Nach einigen ruhigeren Minuten war es dann Cacau, der zunächst mit der Hacke eine Flanke von Ricardo Osorio aufs Tor lenken wollte, dabei aber abgeblockt wurde. Doch den zweiten Versuch brachte der Brasilianer dann gefährlich aufs Tor und Tomislav Piplica musste sich dabei genauso mächtig stecken, wie wenig später bei einer Flanke von Ricardo Osorio, die unverhofft zum Torschuss geriet. Auch Kapitän Fernando Meira hatte kein Glück. Sein Kopfball strich nach einer Ecke hauchdünn am langen Pfosten vorbei. Cottbus tauchte derweil nur sporadisch vor dem VfB-Tor auf und war dabei alles in allem auch nicht sonderlich gefährlich, was ein Kopfballversuch von Francis Kioyo nach einer Ecke verdeutlichte, als der bullige Angreifer ungedeckt die Kugel verfehlte. Wenig später ging es dann torlos in die Pause.Cacaus Kopfball bedeutete das 1:0Die zweiten 45 Minuten begannen beide Teams zunächst unverändert. Es dauerte einige Minuten, bis es zur ersten Gelegenheit nach Wiederbeginn kommen sollte, doch dann wurde es gleich gefährlich. Ciprian Marica setzte sich am linken Flügel durch und passte flach in die Mitte, wo Mariusz Kukielka gerade noch vor Cacau klären konnte. Wenig später war der VfB-Brasilianer dann aber erfolgreich. Eine noch leicht abgefälschte Flanke von Sami Khedira konnte Cacau aus Nahdistanz ungehindert ins kurze Eck zum viel umjubelten 1:0 für die Veh-Elf einköpfen. Gäste-Trainer Petrik Sander reagierte nach einer knappen Stunde auf den Rückstand mit dem ersten Wechsel und brachte für Dimitar Rangelov mit dem Zyprioten Efstathios Aloneftis eine frische Offensivkraft ins Spiel. Kurz nachdem Rangelov gegangen war, hatte sein fast Namensvetter Stanislav Angelov eine Schusschance aus gut 20 Metern, setzte die Kugel dabei aber über das VfB-Tor. Auch Armin Veh wechselte danach zum ersten Mal aus und brachte für den fleißigen und agilen Ciprian Marica Mario Gomez ins Spiel. Der VfB blieb weiter das dominante Team und hatte durch Cacau mit einem Schuss knapp neben das Tor und Mario Gomez, der in halblinker Strafraumposition etwas überhastet abzog und die Kugel deshalb weit drüber haute, weitere Gelegenheiten die Führung auszubauen. Cottbus tauschte indes gut 20 Minuten vor Schluss ein weiteres Mal aus. Stiven Rivic kam für Francis Kioyo in die Partie. Und nur Sekunden danach bewahrte Raphael Schäfer bei der ersten wirklichen Chance der Lausitzer sein Team vor dem Ausgleich. Nach einer Hereingabe von der linken Seite stand Energie-Spielführer Timo Rost vollkommen frei vor dem VfB-Schlussmann, aber Schäfer entschärfte die Situation gekonnt im direkten Duell mit dem ehemaligen VfB-Akteur.Ewerthon und Gomez machten alles klarDie Antwort des VfB gab Antonio da Silva mit einem Schuss in halblinker Position, der am Außennetz des Gäste-Tores endete. Eine gute Viertelstunde vor dem Ende gönnte Armin Veh dann auch dem Torschützen einen verfrühten Feierabend und brachte für Cacau dessen Landsmann Ewerthon in die Partie. Und auch bei Cottbus wurde nochmals ausgetauscht. Der Chinese Jiayi Shao ersetzte Kapitän Timo Rost in den letzten 15 Minuten. Der neue Mann kam dann auch gleich zum Abschluss, allerdings hatte Raphael Schäfer mit dem Versuch von Shao aus halblinker Strafraumposition nicht wirklich Mühe. Der sechste und letzte Wechsel der Partie wurde schließlich in Minute 78 vollzogen. Beim VfB nahm Silvio Meißner den Platz von Roberto Hilbert ein. Sekunden später lag dann der Ball zum entscheidenden 2:0 im Cottbuser Tor. Ewerthon versuchte auf dem linken Flügel mit Mario Gomez Doppelpass zu spielen, was Steffen Baumgart zwar unterbinden konnte, allerdings führte sein Einsatz zur perfekten Vorlage für Ewerthon, der in zentraler Position acht Meter vor dem Tor keine Mühe hatte, die Kugel zum 2:0 zu versenken. Cottbus gab sich danach auf und kassierte nur wenig später das dritte Gegentor. Ewerthon hob den Ball von der linken Seite in den Strafraum und Mario Gomez verwandelte per Kopf über Tomislav Piplica hinweg ins lange Eck zum 3:0. In den Schlussminuten versäumte es der VfB bei den sich bietenden Konterchancen gegen eine nun meist vollkommen unsortierte Energie-Elf das Ergebnis noch höher zu gestalten. So verfehlte beispielsweise Mario Gomez eine Flanke nach einem Konter nur knapp und verpasste dadurch ein mögliches zweites persönliches Erfolgserlebnis. Wenig später beendete Schiedsrichter Babak Rafati eine über weite Strecken einseitige Partie.Der VfB gewann, gemessen an den Spielanteilen, verdient gegen den FC Energie Cottbus, wenngleich das Ergebnis am Ende klarer als der Spielverlauf war. Lange erwies sich Cottbus einmal mehr als unangenehm zu spielender Gegner. So war die Veh-Elf zwar die komplette erste Hälfte Spiel bestimmend, ohne daraus aber Kapital schlagen zu können. Nach der Pause glückte dann die schnelle Führung. Die wohl alles entscheidende Szene war die einzige echte Torchance der Lausitzer, die Timo Rost Mitte der zweiten Hälfte nicht zum möglichen Ausgleich nutzen konnte. Mit dem zweiten VfB-Treffer durch Ewerthon war das Spiel dann entschieden.
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Freitag, 14. September 2007
Kein Aktionismus
"Es war sicher nicht ganz so einsam in den vergangenen Tagen wie beim letzten Länderspiel", sagte ein zufriedener VfB-Cheftrainer Armin Veh bei der heutigen Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen den FC Energie Cottbus am Samstag (15.30 Uhr, Gottlieb-Daimler-Stadion) für das derzeit knapp 40.000 Karten verkauft sind. Vehs gute Laune war auch durch den Umstand begründet, dass alle Nationalspieler, die zuletzt für ihre Auswahlteams unterwegs waren, ohne Blessuren nach Stuttgart zurückgekehrt sind. "Es sind also fast alle gesund, außer natürlich Matthieu Delpierre. Mario Gomez ist gestern gelaufen, aber ob er die Fitness hat, um Bundesliga spielen zu können, wird man sehen. Yildiray Bastürk hat noch Rückstand und erst ein paar Tage trainiert. Deshalb muss ich mir überlegen, ob es schon Sinn macht, dass er dabei ist", konnte der VfB-Coach noch nicht mit Sicherheit sagen, ob das genannte Duo am Samstag zum Zug kommen wird. Besser sieht es indes bei Ricardo Osorio aus, der nach seinen Sprunggelenksbeschwerden heute wieder ins Mannschaftstraining einsteigen konnte und gegen Cottbus zur Verfügung steht wird."Nicht nur das Negative sehen"Nach dem Start mit nur vier Punkten aus den ersten vier Partien weiß Armin Veh derweil genauso wie Sportdirektor Horst Heldt, dass gegen die Lausitzer nur ein dreifacher Punktgewinn zählt. "Es ist sicher ein wichtiges Spiel und normalerweise erzählt man dann was von Gras fressen und dass man enger zusammenrücken müsse. Aber das sage ich nicht. Ich versuche es anders zu regeln. Es ist wichtig, Sachlichkeit zu bewahren und auf die wirklich wichtigen Dinge einzugehen. Populismus hilft uns sicher nicht weiter", wehrte sich Veh dagegen, nun mit der Faust auf den Tisch zu schlagen oder irgendwelche Parolen zu verbreiten. Denn für den VfB-Coach kam der holprige Start nicht unbedingt überraschend. "Ich hab mir das nach der sicher nicht optimal verlaufenen Vorbereitung mit vielen Verletzten schon gedacht. Aber es bringt sicher nichts, immer nur das Negative zu sehen. Denn wenn man das macht, dann kommt es auch so. Wenn alle Spieler gesund sind, dann haben wir sicher einen sehr gut besetzten Kader", zeigte sich Veh weiter optimistisch. Er weiß um die Möglichkeit von Veränderungen im Team, sobald alle Spieler zur Verfügung stehen.Keine Alibis schaffenMit einem Blick zurück auf die beiden verlorenen Auswärtsspiele in Berlin und Karlsruhe, wollte Veh dann auch nicht alles schlecht reden. "Wir waren in beiden Partien besser und Spiel bestimmend. Es haben nur ein paar Prozent gefehlt. Der letzte Wille, das Tor machen zu wollen, war nicht da. Darüber haben wir gesprochen. Aber ich muss als Trainer dabei auch sorgfältig mit meinen Worten umgehen und kann nicht immer alles sagen. Sonst schafft man auch Alibis für die Spieler", erläuterte Veh die Schwierigkeit, die Situation richtig zu analysieren. Allerdings ist der VfB-Coach auch zuversichtlich, da sich seine Spieler selbstkritisch zeigten und "am Samstag nun unbedingt gewinnen wollen". Von zusätzlichem Druck wollte Armin Veh in diesem Zusammenhang nichts wissen und befand abschließend: "Wenn ich deshalb jetzt alles anders machen und in Aktionismus verfallen würde, wäre das genau der falsche Weg. Es ist eben auch ein Lernprozess für unsere junge Mannschaft, mit solchen Situationen fertig zu werden." Unterstützung erhielt er in seiner Auffassung von Sportdirektor Horst Heldt, der noch ergänzte: "Die Mannschaft weiß, dass es ein sehr wichtiges Spiel ist. Und sie hält den Herausforderungen aller emotionaler Höhen und Tiefen stand. Ich bin überzeugt, dass wir das am Samstag hinbekommen."
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Khedira beim SWR
Start in der UEFA Champions LeagueÜber sein wichtigstes Tor in der noch jungen Karriere und den neuerlichen Vergleich mit den Lausitzern am fünften Spieltag wird Sami Khedira am Sonntagabend ab 22.45 Uhr als Studiogast bei Sport im Dritten mit Moderator Johannes Seemüller genauso sprechen, wie über die in der nächsten Woche beginnende UEFA Champions League.
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Samstag, 1. September 2007
"Müssen sachlich bleiben"
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Donnerstag, 30. August 2007
Barca, Lyon und Rangers
Spieler der Vorsaison als GlücksfeenJeder Topf hatte seine eigene Glücksfee, denn die Spieler der vergangenen Saison in der UEFA Champions League, Torhüter Petr Cech (FC Chelsea London), Verteidiger Paolo Maldini (AC Mailand), Mittelfeldspieler Clarence Seedorf (AC Mailand) und Angreifer Kaka (AC Mailand) zogen die Lose aus den vier verschiedenen Töpfen.Auftakt in GlasgowDas erste Gruppenspiel wird der VfB am Mittwoch, 19. September, bei den Glasgow Rangers bestreiten. Am Dienstag, 02. Oktober, gastiert dann der FC Barcelona in Stuttgart, ehe am Dienstag, 23. Oktober, Olympique Lyon im Gottlieb-Daimler-Stadion seine Visitenkarte abgeben wird. Das zweite Auswärtsspiel führt den VfB am Mittwoch, 07. November, dann nach Frankreich zu Olympique Lyon, ehe am Dienstag, 27. November die Glasgow Rangers in Stuttgart vorstellig werden. Das Finale der Gruppenphase steigt schließlich am Mittwoch, 12. Dezember, beim FC Barcelona. Alle Partien beginnen um 20.45 Uhr.Stimmen zur Auslosung:VfB-Cheftrainer Armin Veh: "Es war klar, dass wir eine schwere Gruppe bekommen würden. Wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen und haben uns mit Sicherheit nicht für die Champions League qualifiziert, um einfach nur dabei zu sein. Wir werden mutig auftreten und unsere Chance suchen."VfB-Sportdirektor Horst Heldt: "Barca und Lyon sind absolute Top-Clubs und auch die Rangers sind ein schwerer Brocken. Wir freuen uns auf jede einzelne Begegnung. Die Champions League ist auf Vereinsebene der Wettbewerb schlechthin und wir wollen uns im Konzert der Großen des europäischen Fußballs behaupten. Wir haben einen ausgeglichen besetzten Kader und können mit breiter Brust auftreten."VfB-Stürmer Mario Gomez: "Für mich ist es natürlich etwas ganz besonderes, in der Champions League auf den FC Barcelona zu treffen. Ich war als Jugendlicher ein großer Fan dieses Clubs und habe immer davon geträumt, einmal im Camp Nou aufzulaufen. In der Champions League gibt es grundsätzlich keine leichten Gegner oder Gruppen. Jedes Spiel ist ein absolutes Highlight, egal gegen welche Teams es geht. Wir wollen genau so unbekümmert und engagiert in die Spiele gehen, wie wir das in der vergangenen Bundesligasaison gemacht haben und werden uns mit Sicherheit nicht verstecken."VfB-Mittelfeldspieler Thomas Hitzlsperger: "Es war abzusehen, dass wir namhafte Gegner zugelost bekommen, denn in diesem Wettbewerb spielen die besten Mannschaften Europas. Man muss in jedem Spiel eine absolute Top-Leistung abrufen, um zu bestehen. Trotz der großen Namen werden wir sicher nicht in Ehrfurcht erstarren, sondern alles daran setzen, so positiv wie möglich abzuschneiden. Für mich persönlich ist die Rückkehr auf die Insel natürlich eine tolle Sache."VfB-Kapitän Fernando Meira: "Wir treffen auf sehr starke Gegner. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass wir in unserer Gruppe eine gute Rolle spielen werden. Zunächst schauen wir aber auf das anstehende Derby in Karlsruhe. Unser Ziel ist es, dort zu gewinnen."VfB-Stürmer Ciprian Marica: "Die Champions League ist für jeden Fußballer das Größte. Die besten Teams Europas und viele der besten Spieler der Welt sind vertreten. Entsprechend gut sind die Gruppen besetzt. Wir haben aber nichts verlieren und wollen in jedem Spiel das Maximale erreichen."VfB-Mittelfeldspieler Pavel Pardo: "Die Champions League ist ein sehr interessanter und gut besetzter Wettbewerb, der auch in meiner Heimat aufmerksam verfolgt wird. Alle Mannschaften verfügen über viel Qualität und haben eine Menge guter Spieler in ihren Reihen. Unsere Gruppe ist alles andere als einfach, aber ich glaube an unsere Fähigkeiten und bin davon überzeugt, dass wir eine gute Rolle spielen werden."
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Samstag, 25. August 2007
Erster Heimsieg
Vier Minuten später haute dann Mihai Tararache den durchgebrochenen Ciprian Marica an der Strafraumgrenze um, so dass es Freistoß in halblinker Position gab. Den von der Mauer noch leicht abgefälschten Versuch von Pavel Pardo konnte Tom Starke mit Mühe gerade noch zur Ecke lenken. Während die Gäste nur auf Zerstörung des Spieles aus waren, ab und an versuchten einen Konter zu fahren und nach noch nicht einmal 30 Minuten bereits vier gelbe Karten gesammelt hatten, versuchte der VfB bei sommerlichen Temperaturen weiter das Duisburger Bollwerk zu knacken. Ganz nah dran war Roberto Hilbert nach einem Freistoß von Thomas Hitzlsperger, als der VfB-Mittelfeldspieler freistehend per Kopf nicht das Tor, sondern den in dieser Situation unglücklich im Wege stehenden Teamkollegen Mario Gomez traf, der damit unbeabsichtigt dem MSV zur Hilfe kam. Rudi Bommer, der Trainer der Duisburger war dann nach etwas mehr als einer halben Stunde bereits zum ersten Wechsel gezwungen. Für den angeschlagenen Mannschaftskapitän Ivica Grlic kam der Brasilianer Maicon in die Partie. Nur 120 Sekunden später ging der VfB dann aber in Führung. Ricardo Osorio dribbelte sich von der rechten Seite in den Strafraum und fand mit einem kurzen Pass Mario Gomez, der mit seinem ersten Torschuss überhaupt aus relativ kurzer Entfernung und spitzem Winkel flach zum 1:0 verwandeln konnte. Nach einigen Minuten Leerlauf hatte Ciprian Marica nach einem Steilpass von Fernando Meira die letzte Möglichkeit vor der Pause, allerdings scheiterte der Rumäne aus spitzem Winkel an Tom Starke, so dass es mit einer knappen, aber durchaus verdienten 1:0-Führung des VfB in die Kabinen ging.Duisburg nach der Pause mit VorteilenNach der Pause begannen zunächst jene 22 Akteure, die den ersten Durchgang beendet hatten. Die Gäste starteten engagiert und erarbeiteten sich gleich eine Gelegenheit, weil der VfB den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachte. So bot sich unmittelbar nach Wiederbeginn mehreren MSV-Spielern im Strafraum die Möglichkeit zum Abschluss, aber letztlich konnte der VfB mit vereinten Kräften die Situation entschärfen. Thomas Hitzlsperger hatte indes auf VfB-Seite eine Chance mit einem Freistoß aus relativ großer Distanz, Tom Starke im Tor der Duisburger konnte aber sicher zupacken. Im Gegenzug versuchte es Mihai Tararache mit einem Weitschuss und verfehlte das Ziel nur knapp. Eine knappe Stunde war gespielt, als Armin Veh den ersten Wechsel vollzog und im Mittelfeld Alexander Farnerud durch Silvio Meißner ersetzte. Der VfB stand sich in dieser Phase der Partie zu oft selbst im Weg und machte es den Gästen durch unnötige Fehler leicht, die immer wieder in Richtung VfB-Kasten stürmen konnten. So köpfte Mohamadou Idrissou eine Flanke von Blagoy Georgiev gefährlich auf den Kasten von Raphael Schäfer, der gerade noch den Ball zur Ecke lenken konnte, in deren Folge Björn Schlicke nach einer Kopfballstafette zum Schuss kam und abermals in Schäfer seinen Meister fand. Nur sporadisch tauchte der VfB dagegen vor dem Gehäuse des MSV auf und war dabei wie Mario Gomez beim Versuch eines Kopfballs nach einer Rechtsflanke nicht gerade vom Glück begünstigt. Knapp 70 Minuten waren gespielt, als Torschütze Mario Gomez nach seiner langen Verletzungspause entkräftet das Feld verließ und unter dem Applaus der VfB-Fans durch Ewerthon ersetzt wurde. Und auf Seiten der Duisburger kam wenig später Ailton für Mohamadou Idrissou zum Einsatz.Gelb-rot gegen TararacheDie nächste Möglichkeit hatte die Veh-Elf mit einem Freistoß in halblinker Position, den Pavel Pardo nach 74 Minuten aber über das Tor schoss. Auch Thomas Hitzlsperger versuchte es wenig später zwar erfolglos aus der Distanz, allerdings zeigte der VfB durch diese Szenen immerhin wieder mehr Präsenz als in den Minuten zuvor, in denen der Veh-Elf nur wenig gelungen war. Der VfB-Nationalspieler durfte zwölf Minuten vor dem Ende dann frühzeitig Feierabend machen. Für Hitzlsperger wurde Antonio da Silva eingewechselt, dessen Landsmann Ailton mit einem Schuss aus halblinker Position unmittelbar danach Raphael Schäfer prüfte, der sicher parieren konnte. Gäste-Trainer Rudi Bommer setzte zehn Minuten vor Schluss dann alles auf eine Karte und brachte für Abwehrspieler Iulian Filipescu Angreifer Markus Daun in die Partie. Doch zunächst war es Ewerthon, der nach einem Pass von Ricardo Osorio in halbrechter Strafraumposition zum Abschluss kam, in höchster Not aber noch abgeblockt werden konnte. Die Riesenchance zur Vorentscheidung vergab Ewerthon fünf Minuten vor dem Ende, als er nach einer Flanke von Ricardo Osorio freistehend an Tom Starke scheiterte, der gemeinsam mit seinen Vorderleuten auch noch den Nachschuss von Antonio da Silva entschärfen konnte. Wenig später streckte dann der bereits gelb-verwarnte Mihai Tararache im Zweikampf Antonio da Silva mit einem Ellenbogenschlag nieder, was zur Folge hatte, dass der VfB-Brasilianer eine Platzwunde davontrug und der Rumäne im Trikot der Zebras mit der Ampelkarte vorzeitig vom Feld musste. Antonio da Silva spielte die Partie nach einer kurzen Behandlungsphase letztlich mit einem Turban zu Ende. Aufgrund der Verletzungsunterbrechung gab es noch gut drei Minuten Nachspielzeit, in denen aber nichts Entscheidendes mehr passieren sollte.Es war das erwartet dicke Brett, das der VfB gegen den Aufsteiger zu bohren hatte. Nach einer Anfangsphase in der nicht viel zusammenlief, fand das Team von Armin Veh nach gut 20 Minuten besser ins Spiel. Einige Chancen blieben ungenutzt, bis Mario Gomez die Führung erzielen konnte. Bis zur Pause hatte die Veh-Elf dann nur wenig Mühe mit dem MSV. In den zweiten 45 Minuten riss aber der Faden und Duisburg kam, auch dank der zunehmenden Fehler des VfB, besser ins Spiel, allerdings fehlte dem MSV in seinen Aktionen die Nachhaltigkeit. Der VfB musste bis zum Schluss zittern, weil man die wenigen Konterchancen nicht zum zweiten Tor nutzte. Knapp, aber am Ende sicher nicht unverdient, fuhr der VfB letztlich dann den ersten Saisonsieg ein.
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Donnerstag, 23. August 2007
DFB-Team erster Sieger im neuen Wembley
Die Hausherren kamen nach einer halben Stunde dann etwas besser ins Spiel, konnten aber zwei brauchbare Gelegenheiten nicht nutzen. Zunächst verpasste Alan Smith nach einem Freistoß von David Beckham ein mögliches zweites Tor und anschließend übersah Frank Lampard wiederum auf Vorbereitung von David Beckham den freistehenden Michael Owen in der Mitte des Strafraums zum Glück der deutschen Hintermannschaft. Aus dieser hatte sich Christoph Metzelder danach bei einem Pander-Freistoß nach vorne begeben und köpfte den Ball nur hauchdünn über das Tor, allerdings war der Ex-Dortmunder dabei auch knapp im Abseits gestanden, so dass der Treffer ohnehin nicht gezählt hätte. Christian Pander gelang bei seinem Debüt im DFB-Trikot mit einem herrlichen Weitschuss ins rechte obere Eck fünf Minuten vor der Pause dann aber die deutsche Führung, die fast im Gegenzug schon wieder dahin gewesen wäre, als Jens Lehmann gegen den frei vor ihm aufgetauchten Michael Owen einen zweiten Gegentreffer verhindern konnte. Der lange verletzt gewesene englische Angreifer hatte schließlich auch noch die letzte Chance des ersten Durchgangs, als er aus spitzem Winkel den Ball nicht im leeren Tor unterbringen konnte.Hilbert kam für schwachen OdonkorDer zweite Durchgang begann verhalten und das erste Highlight aus VfB-Sicht war die Einwechslung von Roberto Hilbert nach 55 Minuten für den wenig überzeugenden Spanien-Legionär David Odonkor. Die nächste Möglichkeit im Spiel hatten die Engländer in Person von Joe Cole, der in halblinker Strafraumposition zum Abschluss kam, aber an Jens Lehmann scheiterte. Nachdem Kevin Kuranyis Versuch eines Hebers das Ziel in aussichtsreicher Position verfehlt hatte, war die deutsche Mannschaft bei zwei Großchancen des eingewechselten Kieron Dyer gleich doppelt im Glück. Zunächst rettete Christoph Metzelder in höchster Not und anschließend ging Dyers zweiter Versuch nur um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei. Auch Frank Lampard verpasste gegen eine in dieser Phase nicht sattelfeste deutsche Hintermannschaft den durchaus möglichen Ausgleich, als er eine Flanke von Shaun Wright-Phillips über den Querbalken drückte, ehe Philipp Lahm nach einer Ecke einen Kopfball von John Terry noch auf der Linie klären konnte. Da Jens Lehmann auch noch einen Schuss von Shaun Wright-Phillips parierte und Kevin Kuranyis Versuch in der Nachspielzeit das Ziel knapp verfehlte, blieb es letztlich beim glücklichen, aber nicht unverdienten 2:1-Sieg der DFB-Auswahl, bei der der dritte nominierte VfB-Akteur, Verteidiger Serdar Tasci, nur Zuschauer blieb.
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Dienstag, 14. August 2007
Hitze verlängert bis 2010
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Samstag, 11. August 2007
Stimmen zum Spiel
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Remis zum Auftakt
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Freitag, 10. August 2007
Veh beim Doppelpass
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vfbtv – Das meisterliche Angebot
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Samstag, 4. August 2007
VfB siegt in letzter Minute
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Donnerstag, 2. August 2007
VfB gewinnt letzten Test

Am Dienstagabend hatte der VfB Stuttgart sein letztes Vorbereitungsspiel vor dem DFB-Pokal-Auftaktmatch am kommenden Samstag in Mainz (18.30 Uhr, Bruchwegstadion) gegen den SV Wehen-Wiesbaden bestritten. Gegen den gastgebenden Regionalligisten VfR Aalen gewann die Veh-Elf verdient mit 4:2.
Obwohl der VfB mit einem 0:1 Rückstand in die Halbzeit ging, kam der VfB Stuttgart wie verwandelt aus der Kabine und schoss inerhalb von 10 Minuten 4 Tore. Fernando Meira, Cacau, Thomas Hitzlsperger und Neueinkauf Ciprian Marica waren die Torschützen.
Bei diesem letzten Test fehlten mit Matthieu Delpierre, Ludovic Magnin, Serdar Tasci, Yildiray Bastürk und Mario Gomez weiter fünf wichtige Akteure.
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Freitag, 27. Juli 2007
Hilbert zu Gast bei Sport im Dritten
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Donnerstag, 26. Juli 2007
VfB Opening 2007
Einen Tag nach dem Erstrundenspiel des VfB im DFB-Pokal in Mainz gegen den SV Wehen-Wiesbaden können alle Fans ihre Stars hautnah erleben. Denn am Sonntag, 05. August, steigt ab 10.00 Uhr am Clubgelände in der Mercedesstraße das von der Gmünder Ersatzkasse (GEK) präsentierte VfB Opening 2007. Ein Höhepunkt der Veranstaltung wird wie in jedem Jahr die Präsentation der Mannschaft sein. Dabei werden von Moderator und Stadionsprecher Christian Pitschmann nicht nur alle Neuzugänge der Saison 2007/08 vorgestellt, sondern natürlich auch alle Deutschen Meister 2007 und der komplette Trainerstab.Showtraining mit den Kindern des EnBW Fritzle-ClubsDie VfB-Stars werden zum Auftakt auf dem Rasen im Robert-Schlienz-Stadion mit den Kindern des EnBW Fritzle-Club ein Showtraining absolvieren und mit den Stars von morgen Doppelpass spielen. Mitten drin im Geschehen wird dabei natürlich auch das VfB-Maskottchen Fritzle sein. Neben einer Modenschau des VfB-Ausrüsters PUMA, bei der attraktive Models die neueste Kollektion des VfB-Partners auf einer Showbühne präsentieren werden, dürfte die anschließende Autogrammstunde aller Spieler und Trainer im Außenbereich des Gottlieb-Daimler-Stadions wie in den vergangenen Jahren das absolute Highlight werden.Große Autogrammstunde mit allen SpielernKapitän Fernando Meira und seine Kollegen werden Autogrammwünsche der Fans erfüllen und ihre brandneuen Autogrammkarten signieren. Für Kurzweil auf dem gesamten Festgelände, das sich vom Kreisverkehr am Mercedes-Museum bis hinunter zum VfB-Fancenter erstrecken und für den Verkehr von morgens 04.00 Uhr bis abends 20.00 Uhr komplett gesperrt sein wird, sorgen die DJs von bigFM, Live-Musik auf der Showbühne, Cheerleader sowie zwei Fußball-Freestyler mit ihren Tricks. Durch das gesamte Programm werden VfB-Stadionsprecher Christian Pitschmann und Morgenshow-Moderator Kemal von bigFM führen.Freier Eintritt dank der Unterstützung der GEK zahlreiche Aktionen und Attraktionen werden auf der Showbühne und der großen Eventmeile für Jung und Alt geboten. Ein besonderes Highlight wird dabei eine Fotoaktion mit der Meisterschale werden. Selbstverständlich wird es auch ein breit gefächertes gastronomisches Angebot geben, bei dem alle Hungrigen und Durstigen nicht nur die klassische Stadionwurst und ein Bier im Biergarten der Schmieg-Gastronomie kaufen, sondern auch noch zahlreiche weitere Leckereien der VfB-Partner Eurest und Palm Beach auskosten können. Das VfB Opening 2007 beginnt am Sonntag, 05. August, um 10.00 Uhr und endet gegen 18.00 Uhr am Spätnachmittag. Dank der Unterstützung der Gmünder Ersatzkasse (GEK) kostet der Start in die neue Saison keinen Eintritt.
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Mittwoch, 25. Juli 2007
Stimmen von Stuttgarter Seite zum Spiel
VfB-Cheftrainer Armin Veh: "Insgesamt gesehen geht der Sieg von Bayern München in Ordnung. Wir konnten uns nach vorne hin nicht in Szene setzen, was ansonsten unsere Stärke ist. Ich weiß, wie ich dieses Spiel einordnen muss, denn viele Spieler haben noch gefehlt. Wir hatten heute einige wichtige Spieler nicht dabei. Ewerthon sollte eigentlich nicht reinkommen, weil er nicht fit war. Aber ich hatte nur noch ihn als Stürmer und er ist für eine Einzelaktion immer gut. Unsere Vorbereitung ist auf den Saisonstart ausgerichtet, denn wir haben ein wichtiges Halbjahr vor uns.
VfB-Keeper Raphael Schäfer: "Ich habe unseren Auftritt gar nicht so schlecht gesehen, vor allem wenn man bedenkt, dass viele Spieler gefehlt haben. Man konnte auch sehen, dass uns noch ein bisschen fehlt und wir eben mitten in der Vorbereitung stecken. Ob das 0:1 haltbar war oder nicht, ist schwer zu sagen. Der Ball hatte in jedem Fall eine komische Flugkurve.VfB-Mittelfeldspieler Roberto Hilbert: "Ich denke, dass es von beiden Mannschaften ein ganz gutes Spiel war. Die Bayern haben früh und aus dem Nichts durch Franck Ribéry ein super Tor erzielt. Anschließend haben wir leider ein paar leichte Fehler gemacht, die es den Münchner einfach gemacht haben. Natürlich wollen wir immer jedes Spiel gewinnen, aber es ist einfach schwer, wenn uns wichtige Spieler wie Matthieu Delpierre, Pavel Pardo, Mario Gomez und noch ein paar andere fehlen."VfB-Rechtsverteidiger Andreas Beck: "Man hat gesehen, dass Bayern eine sehr gute Mannschaft hat. Es hat Spaß gemacht, heute mal wieder länger zu spielen. In der einen oder anderen Situation hat sicher noch die Spritzigkeit gefehlt, aber wir waren immer bemüht und haben unser Bestes gegeben. Jetzt müssen wir uns noch knapp zwei Wochen lang gut vorbereiten und hart arbeiten. Zudem kommen ja auch noch einige Spieler wieder dazu."
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